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Rabatt zur Fußball-Weltmeisterschaft

Rabatt während der Fußball-WM

Bald, sehr bald, ist es soweit: Vom 14.06. bis 15.07.2018 findet die Fußball-Weltmeisterschaft statt und man könnte meinen, in dieser Zeit geht es in Deutschland (und anderen Ländern) wieder um nichts anderes als das runde Leder.
Wir halten dagegen ;-)

Während der Laufzeit der WM gewähren wir auf jedes Stück aus unserer Technik-Verkaufsliste satte 10 % Rabatt! Davon ausgenommen sind Mikrofone.

Also: Technik-Liste anklicken, aussuchen, Schnäppchen machen. Und natürlich gut planen, denn dieser Rabatt gilt wirklich nur im o.g. Zeitraum.
(upload 27.05.2018)

Was man liebt, muß man pflegen

unser Grammofon nach der General-Überholung

Im Mai stand die Erledigung eines größeren Auftrages zur Digitalisierung von Schellack-Platten an. Da unser Grammofon nun schon ein stolzes Alter erreicht hat, haben wir es vor diesem Mammut-Projekt kurzerhand zu einer "Kur" geschickt und es von einem Grammofon-Spezialisten generalüberholen lassen. Natürlich hat das Grammofon aufgrund seines Alters den einen oder anderen Kratzer am Holz und der Leder-Bespannung, die sich nicht mehr beseitigen lassen, was es in unseren Augen aber fast noch schöner macht. Auf jeden Fall glänzen jetzt alle Metall-Teile wie neu und die blaue Samt-Bespannung des Plattentellers wurde ebenfalls aufgefrischt.

Was sich bei der Wartung im Innenleben des Grammofons abgespielt hat, wollten wir gar nicht so genau wissen. Aber natürlich haben wir es gleich nach seiner "Rückkehr" mit einer unserer Referenz-Platten getestet und sind begeistert, wie zuverlässig das gute alte Stück seine Arbeit verrichtet. Ein kurzes Hörbeispiel haben wir hier eingestellt. Es paßt hervorragend zu dem herrlichen Wetter, mit dem wir nun schon eine ganze Weile verwöhnt werden.
(upload 25.05.2018)

Hörbeispiel

Oh Sole mio

Und wieder eine Reparatur

verfitztes Kassettenband sauber eingespultes Kassettenband

Dieser Schaden an einer Musikkassette sah zunächst etwas kritisch aus, aber auch ihn konnten wir beheben: Das Band hatte sich beim Abspielen der Kassette um die Andruckrolle im Inneren des Abspielgerätes gewickelt. Glücklicherweise reagierte unsere Kundin sofort und stoppte die Kassette, die sich aber trotzdem nicht mehr aus dem Gerät entnehmen ließ, ohne das Kassettenband möglicherweise mehrfach zu zerreißen. Also wurde die Kassette kurzerhand mitsamt der im Band verfitzten Andruckrolle aus dem Abspielgerät entfernt.

Nun könnte man meinen, es wäre ja ganz einfach: Band zerschneiden, "herausfädeln", kleben, fertig. Aber es war nicht klar, wie fest das Band in die Rolle eingeklemmt war und im schlimmsten Fall wäre ein Stück des Bandes verloren gewesen. Außerdem verstößt so etwas gegen unsere Berufsehre, denn Erhalten ist immer besser als Reparieren. Deshalb haben wir die ohnehin nicht mehr brauchbare Andruckrolle aus dem Bandfitz herausgeholt, ohne das Band zu zerschneiden und dann wieder zu kleben. Nach mehrfachem Umspulen machte die Kassette einen perfekten Eindruck und konnte problemlos digitalisiert werden. Die Tonqualität war einwandrei, so daß eine Audiorestauration nicht nötig war.
(upload 07.03.2018)

Erinnerungen ...

gebrochene Schellackplatte Vorbereitung für die Reinigung nach der Reparatur und Reinigung Einspielung der Schellackplatte

... spielten auch bei einem Auftrag eine große Rolle, mit dem wir im Januar/Februar beschäftigt waren.
Eine Schellackplatte aus den 20-er Jahren (des vorigen Jahrhunderts!), die mit ihrem eingepreßten Logo, dem "Odeon-Tempel", schon optisch ein Highlight darstellte, war auf einer Hälfte von der Mitte bis zum Rand gebrochen und trotzdem irgendwann noch mehrmals abgespielt worden. Dadurch fehlten entlang der Bruchstelle kleinere Schellack-Bestandteile und der Bruch war nicht mehr paßgenau. Außerdem waren durch die zwischenzeitlich sicher nicht immer optimale Lagerung der Platte die beiden "Hälften" entlang des Bruches nicht mehr plan zueinander und die Platte insgesamt etwas verschmutzt. In diesem Zustand war an eine Digitalisierung natürlich nicht zu denken.

So hieß es also zunächst: reparieren und reinigen. Um unter allen Umständen zu vermeiden, daß beim Zusammenpressen der beiden Hälften Klebstoff herausquillt, in die Plattenrillen fließt und diese damit unwiederuflich nicht mehr abspielbar macht, war hier einiges an Fingerspitzengefühl nötig, um genau die richtige Menge an Klebstoff zu verwenden - so wenig wie möglich, so viel wie nötig. Außerdem hat man bei einer solchen Reparatur nur "den einen" Versuch, da man eine so große Klebenaht nicht erneut brechen kann.
Nachdem das gelungen war und wir die Platte einige Tage zur Aushärtung der Klebestelle ruhen ließen, ging es an die Reinigung, die ein phantastisches und deutlich sichtbares Ergebnis brachte. Anschließend konnten wir die Platte digitalisieren und dabei hören, was auf der Platte überhaupt enthalten war und welche Tonqualität die Aufnahmen aufwiesen. Aus den Erinnerungen unseres Kunden und der Aufschrift auf dem Label wußten wir bereits, daß es sich um eine selbst aufgenommene Schallplatte mit persönlichen Worten eines Vorfahren unseres Kunden handelte. Und so etwas hat naturgemäß einen fast unbezahlbaren Wert.

Bereits vor der Einspielung war uns klar, daß die Plattennadel bei jedem Passieren des Bruches, der trotz der Reparatur natürlich nicht verschwunden war, regelmäßige Störgeräusche verursachen würde. Das bestätigte sich bei der Einspielung. Glücklicherweise konnten diese sowie weitere Störgeräusche und auch ein starkes Rauschen bei der anschließenden Audiorestauration komplett beseitigt werden.

Neben der wunderschönen Erinnerung hält unser Kunde nun ein echtes Unikat in den Händen: Eine CD mit einer Aufnahme, die ein Familienmitglied vor fast 100 Jahren persönlich eingesprochen hat. Da die Compact Disc erst Mitte der 80-er Jahre ihren Siegeszug angetreten hat, ist das eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Unsere teilweise zwar alten, aber zuverlässigen Abspielgeräte lassen zusammen mit der modernen Technik so etwas schöne Realität werden.
(upload 06.03.2018)

Wir öffnen unser aktuell-Archiv

Lindenhain im Küchenholz Winterlinde mit Patentafel

Bei der Umstellung unserer aktuell-Seite auf das Jahr 2018 haben wir auch ein wenig in unserem Archiv gestöbert. Dabei wurde so manche schöne Erinnerung an Aufträge und Erlebnisse aus unserer Firmengeschichte geweckt, die wir an dieser Stelle in loser Folge noch einmal präsentieren wollen.

Los geht es mit einer Meldung aus dem Jahr 2001, als wir Baumpate wurden. Damals waren wir auf Initiative der "Stiftung Lebendige Stadt" neben zahlreichen weiteren Unternehmen der Region dabei, um einen kleinen Beitrag für die Natur zu leisten. Denn gerade die vielen grünen Oasen sind es, die Leipzig so lebenswert machen.
Unser damals noch recht kleines Bäumchen - passenderweise eine Winterlinde :-) - hat sich über die Jahre zu einem stattlichen Baum entwickelt und steht mit weiteren neun Vertretern seiner Art in einem extra angelegten kleinen Hain im Küchenholz (früher "Volkspark") Leipzig. Ein mächtiger Stein mit Widmungstafel erinnert an die Pflanzaktion 2001 und nennt die Unternehmen, die damals mitgemacht haben.

Sicher statten wir unserem Baum in diesem Sommer, wenn er wieder voll belaubt ist, einen erneuten Besuch ab und "schieben" ein aktuelles Foto nach.
(upload 01.11.2001 / reload 06.03.2018)

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Letzte Änderung dieser Seite: Sun, 27 May 2018 21:57 UTC
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